
1. INFRASTRUKTUR
ERNEUERN.
Straßen, Brücken und Plätze in Bad Kissingen sind in die Jahre gekommen. Viele stammen aus den 1960er und 1970er Jahren – und wurden seither kaum saniert. Die Richard-Wagner Straße am Sinnberg ist nur ein Beispiel, das ich seit meiner Kindheit kenne – und das bis heute auf eine Erneuerung wartet. In den vergangenen Jahren haben wir trotzdem richtig viel bewegt.
ÜBER 7 KILOMETER STRASSE WURDEN SEIT 2020 ERNEUERT ODER SANIERT:
- • Burgstraße
- • Dr.-Georg-Heim-Straße
- • Garitzer Kreisel & Westring
- • Hartmannstraße (Teilstück)
- • Kasernenstraße
- • Krautgarten
- • Lessingstraße
- • Münnerstädterstraße
- • Nordring
- • Prinzregentenstraße
- • Westring
Auch die Fahrbahnmarkierungen in der Innenstadt wurden vollständig überarbeitet. Schritt für Schritt bringen wir unsere Infrastruktur auf einen zeit gemäßen Stand.
UMFASSENDSTE INNENSTADTERNEUERUNG SEIT JAHRZEHNTEN
Unsere innerstädtischen Plätze waren teils stark sanierungsbedürftig – vom Marienbrunnen bis zum Theaterplatz. Mit EU-Fördermitteln haben wir sie aufgewertet:
- • Sanierung von Marienplatz, Theaterplatz, Berliner Platz & Platz der Partnerstädte
- • Neue Bänke, Mülltonnen & Fahrradständer
- • Einheitliche Sonnenschirme in der Fußgängerzone
- • Verbesserte Beleuchtung unserer Denkmäler (u. a. Herz-Jesu-Kirche, „Feuertürmle“, Rathaus)
Bad Kissingen steht vor großen Bauprojekten, die unsere Stadt nachhaltig stärken werden: Die Südbrücke wird neu gebaut, die Würzburger Straße grundlegend erneuert, und ein Direktanschluss bei Arnshausen an die A71 ist in Planung. Natürlich lässt sich all das nicht gleichzeitig umsetzen – wir wollen unsere Stadt nicht mit Baustellen lahmlegen und haben nur begrenzt Geld.

SCHRITT FÜR SCHRITT ZUR MODERNEN INFRASTRUKTUR
Mit dem Infrastrukturprogramm der Bundesregierung werden wir in den nächsten zwölf Jahren unsere innerstädtischen Straßen so viel sanieren wie möglich. Die Mittel aus dem Sondervermögen müssen in den Straßenbau – damit wir der nächsten Generation eine leistungsfähige, moderne Infrastruktur hinterlassen. Das ist echter Mehrwert über Generationen hinweg.
TIEFBAU: HERAUSFORDERUNGEN ANPACKEN
Wir haben bereits begonnen: Mit 5,7 Millionen Euro wurde die Sanierung des Kanals im Bereich der Kläranlage und der Kurhausstraße auf einer Strecke von einem Kilometer gestartet – Projekt „SKO-28“.
Ein besonders komplexes Problem betrifft die Altstadt: Seit Jahrzehnten sind dort Altlasten vorhanden, die durch US-Streitkräfte und Reinigungsfirmen entstanden sind und bis in die Fußgängerzone reichen. Wir müssen einen neuen, dichten Kanal bauen – und gleichzeitig sicherstellen, dass die Altlasten weiterhin sicher abtransportiert werden. Für dieses technisch anspruchsvolle Vorhaben liegt bereits eine abgestimmte Lösung mit den zuständigen Behörden vor. Für eine Gasse haben wir einen entwurfsreifen Plan erarbeitet. Jetzt aber sind andere am Zug.
Denn die Sanierung wird etwa sechsmal teurer als bei einem herkömmlichen Kanal. Aus unserer Sicht muss der Freistaat Bayern diese Kosten übernehmen – denn er ist für Altlasten zuständig. Erste Gespräche mit der Regierung von Unterfranken und dem Freistaat haben bereits stattgefunden. Diese müssen nun intensiv fortgeführt werden, damit die Finanzierung gesichert und die Umsetzung ermöglicht wird.
Die Verantwortung liegt nicht allein bei uns – aber wir sind bereit, unseren Teil zu leisten.
KITA-AUSBAU GEHT VORAN
Als wir begonnen haben, war der Mangel an Kita-Plätzen in Bad Kissingen eklatant. Wir haben gehandelt:

Aktionsplan:
Infrastruktur bis 2032
- Start Sanierung & Neubau Würzburger Straße, Schlachthofkreuzung & Südbrücke
- Start Bau der Direktverbindung an die A71 über Neubau B 286
- Brückenerneuerung Kleinbrach-Hausen, mit anschließender Fahrbahnerneuerung „In der Au“ von Ecke Kleinbracher Straße bis Nordbrücke
- Klärung Finanzierung & Zuständigkeit „Neue Altstadt“ mit Freistaat sowie Baubeginn erste Gasse
- Konsequente Fortsetzung der Instandsetzungen der Markierung im Stadtgebiet und in den Stadtteilen
- Sondervermögen Infrastruktur geht zu 100% in die Straßensanierung
- Kanalerneuerung über Kurhausstraße, Dr.-Hans- Weiß-Sportpark bis zur Kläranlage (sog. „SKO 28“)
