
7. LEERSTAND BESEITIGEN DURCH
QUARTIERS- ENTWICKLUNG.
Bad Kissingen verändert sich – und wir gestalten diesen Wandel aktiv. In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Leerstände beseitigt und neue Perspektiven geschaffen:
Es geht voran – mit einer Mischung aus privaten und öffentlichen Mitteln:
- • Das Schweizerhaus, das ehemalige Solereservoir, das Astoria (heute „Rhön Kitz“) und das Café Palais Erthal sind wieder in Nutzung.
- • Das Areal des ehemaligen Steigenberger-Hotels wird bebaut, das Grandhotel Victoria wird erweitert.
- • Für den Preußischen Hof in der Bismarckstraße wurde die Baugenehmigung erteilt.
STADTENTWICKLUNG MIT FOKUS UND STRATEGIE
Wir wollen nicht vage „irgendetwas versuchen“, sondern gezielt aussichtsreiche Ecken gemeinsam mit Eigentümern und der Privatwirtschaft entwickeln.
AREAL RUND UM DAS THEATERPARKHAUS WIRD LIEBESKINDAREAL
Nach der umfassenden Erneuerung rund um den Theaterplatz folgt das Areal rund um das Theater 22 parkhaus. Das Parkhaus muss saniert werden – wir werden im Sinne der erst 1970 abgerissenen soge nannten Liebeskindvillen eine Nachverdichtung und welterbegerechte Entwicklung ermöglichen.
Wir werden die Martin-Luther Straße und die Kurhausstraße welterbegerecht und attraktiv mit Mitteln der Städtebauförderung ausbauen – das ganze Areal wird zum Hingucker
BRÄUGASSE: KLEINE ALTSTADT STATT LEER- STÄNDE
Alle privaten Versuche, das Gebiet rund um die Bräugasse zu entwickeln, sind gescheitert. Deshalb nehmen wir es selbst in die Hand: Mit einer städte baulichen Rahmenplanung wollen wir dort eine „kleine Altstadt“ schaffen – mit mehr Freiheiten für Eigentümer, besseren Abschreibungsmöglichkeiten und gezielten Anreizen für Investitionen.

BAHNHOF MUSS ZUKUNFTSBAHNHOF WERDEN
Der Bahnhof gehört nicht der Stadt – aber wir küm mern uns trotzdem. Erste Erfolge sind sichtbar: Ein barrierefreies WC ist wieder verfügbar. Doch das reicht nicht. Wir wollen „Zukunftsbahnhof“ werden – damit Millionenförderung vom Bund möglich wird. Die Bahn hat bereits Planungsmittel bereitgestellt. Wir helfen bei der Vermietung leerstehender Gebäu deteile und wollen das Bahnhofsumfeld aufwerten – gemeinsam mit dem entstehenden Prinzregentenpark.
Wir sind auf dem Weg – mit langem Atem und viel Unterstützung aus Wirtschaft und Politik.
EISHALLE & HANS-WEISS-SPORTPARK: RECHT KLÄREN, ZUKUNFT PLANEN
Der Käufer der Eishalle hat seine Versprechen nicht gehalten. Wie angekündigt, haben wir am 22.10.2021 Klage eingereicht – und letztes Jahr vollumfänglich gewonnen. Die Gegenseite ist in Berufung gegangen. Wir rechnen 2026 mit der Fortsetzung des Verfahrens. Erst danach können wir die Halle betreten und planen.
Drei Optionen für die Zukunft der Eishalle:
- • Wiedernutzung als Eishalle
- • Umnutzung als Indoorspielplatz oder Sporthalle (z. B. Padel-Tennis, Pickleball)
- • Ansiedlung des Servicebetriebs
Was umgesetzt wird, hängt vom Zustand der Halle und neuen Partnern ab. Klar ist: Die Stadt wird die Eishalle nicht allein betreiben. Wir haben Städtebaufördermittel für eine Entwicklungsstudie beantragt – damit wir nach dem Eigentumsübergang fun- dierte Entscheidungen treffen können.
HANS-WEISS-SPORTPARK & KISSINGEN SÜD: MEHR ALS NUR SPORT
Die Eishalle ist Teil eines größeren Areals. Wir wer den den gesamten Hans-Weiß-Sportpark mit den heutigen Nutzern weiterentwickeln. Aus der Landes gartenschaubewerbung wissen wir: Auch Wohnen ist auf dem Gelände denkbar.

Aktionsplan:
Quartiersentwicklung bis 2032
- Theaterparkhaus wird zum Liebeskindareal
- Welterbe-Flaniermeile vom Kurgarten bis Querung Prinzregentenstraße
- Entwicklung Kleine Altstadt („rund um die Bräugasse“) mit städtebaulicher Rahmenplanung
- Kissinger Bahnhof wird zum Zukunftsbahnhof
- Hans-Weiss-Sportpark mit ehemaliger Gaststätte, Sportgelände und Eishalle wird schrittweise mit Nutzern zum Bürgerpark entwickelt
- Außenhülle Schlachthof wird saniert